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Rückenschmerzen und Arthrose

Diagnostik und Therapie
Die klinische Untersuchung zeigt eventuell eine Bewegungseinschränkung mit Schmerzen, sowie Bandinstabilitäten, Meniskusschäden am Kniegelenk oder Schwellungen. Zur genauen Abklärung gibt es verschiedene Diagnosetechniken. Anhand einer Röntgenaufnahme können, je nach Schweregrad, Wirbelkörper-, Gelenkspaltverschmälerungen oder Umbaureaktionen des Knochens erkannt werden. In speziellen Fällen müssen zusätzlich moderne bildgebende Verfahren wie Computertomographie, Kernspintomographie oder auch Sonographie (Ultraschall) eingesetzt werden.

Therapie der Wirbelseure und Arthrose

Grundsätzlich gliedert sich die Behandlung der Wirbelsäule und Arthrose in nichtoperative (konservative) und operative Maßnahmen.

Konservative Behandlung der Arthrose:
In Abhängigkeit vom Stadium der Arthrose sind – neben Medikamenten – primär physiotherapeutische Maßnahmen, eventuell in Verbindung mit physikalischer Therapie, sinnvoll. Oft reichen diese als Behandlung am Anfang aus. Die Muskulatur stützt und führt die Gelenke, daher lindert Muskeltraining und spezielle Krankengymnastik die Beschwerden.

Medikamentöse Therapie:
Medikamente sollen in erster Linie Schmerzlinderung erzielen und eine Belastung bzw. Bewegung der betroffenen Gelenke ermöglichen.

Medikamente:

  • entzündungshemmende nichtsteroidale  Antirheumatika
  • COX-2-Hemmer
  • Analgetika
  • Muskelrelaxante
  • Corticosteroide
  • Opioide
  • Antihomotoxische Therapie, „Gelenk-Kur“
  • Ademetionin

Konservative nichtmedikamentöse Behandlungsmöglichkeiten:

  • Physiotherapie, Krankengymnastik
  • Physikalische Therapie
  • Manuelle Therapie
  • Wärmeanwendung
  • Muskelaufbau
  • Reizstrom
  • Wassergymnastik
  • auch Akupunktur sowie weitere elektrotherapeutische Behandlungsmethoden (z.B. TENS-Therapie) sind je nach Stadium der Erkrankung indiziert.
  • Bei Arthrosen der Beingelenke können außerdem dämpfende Einlagen, Gehstock, Schienen und Orthesen zu einer Besserung der Symptome beitragen.
  • Da regelmäßige Bewegung den Bewegungsapparat und die Gelenke unterstützt, ist diese ebenfalls empfehlenswert. Insbesondere bei sportlichen Aktivitäten sollten Sie auf Gelenkschonendes Verhalten achten. Wir beraten Sie diesbezüglich gerne.

Osteochondrose

Bei einer Osteochondrose handelt es sich um einen Verschleiß am Knochen, somit sind hier überwiegend die Wirbelkörper betroffen. Diese Verschleißerscheinungen können sowohl den Wirbelkanal als auch die Nervenaustrittslöcher so einengen, dass es auch hier zu einer Quetschung kommt.

Bandscheibenvorfall:

Ein Bandscheibenvorfall stellt den Endpunkt eines Prozesses dar, der bereits im jugendlichen Lebensalter beginnen kann. Dabei werden Teile der Bandscheibe und insbesondere des weichen Kerns in den Wirbelkanal verlagert und engen die dort verlaufenden Nerven ein, was zu starken Schmerzen in den Beinen mit Gefühlsstörungen und Teillähmungen führen kann. Sind Nerven und Rückenmark im Bereich der Halswirbelsäule durch die Bandscheibe gequetscht, treten Schmerzen im Nackenbereich mit Ausstrahlungen in die Arme auf.

Spinalkanalstenose:

Die Spinalkanalstenose  (Einengung des Wirbelkanals) kann durch Verschleiß der Bandscheiben und der daraus folgenden Arthrose im Bereich der kleinen Wirbelgelenke hervorgerufen werden. Dies kann darüber hinaus zur Wirbelverschiebung, dem so genannten Gleitwirbel, führen.